Über Jahrhunderte hinweg galt die französische Kochkunst in der westlichen Welt als kulinarische Referenz. Noch heute hat sie in der gehobenen Gastronomie einen ausgezeichneten Ruf. Viele gastronomische Fachausdrücke stammen aus dem Französischen.

Die Prachtentfaltung und der kulinarische Aufwand, der an französischen Höfen betrieben wurde und der im Großbürgertum seine Fortsetzung fand (Grande cuisine), förderte die Entstehung einer verfeinerten Esskultur, die mit großem finanziellen Aufwand betrieben wurde. Im Jahr 1780 eröffnete der Autor des epochalen Werkes L’Art du cuisinier („Die Kunst des Kochens“)