[:de]Geschichte
Antakya (Arapça: اﺍنطاكﯿﻴّة , Anṭākye; Yunanca: Ἀντιόχεια, Antiohia) Gründung und Antike Seleukos I. Nikator (ca. 358 – 281 v. Chr.), Gründer des Seleukidenreichs, errichtete Antiochia am 22. Mai 300 v. Chr. anstelle zweier unbedeutender, älterer griechischer Kolonien in der äußerst fruchtbaren Ebene des unteren Orontestales. Zuvor hatte sich Seleukos I. in die von seinem Feind Antigonos I. Monophthalmos (ca. 382 – 301 v. Chr.) gegründete Kolonie Antigonia begeben und zu Zeus gebetet, damit dieser ihm ein Zeichen schicken möge ob er die Stadt besetzen, umbenennen oder irgendwo anders eine Stadt gründen solle. In welcher Form das Zeichen Seleukos erreichte ist unklar, fest steht jedoch dass er die Stadt Antiochia mit Material und Menschen (5300 Einwohner) aus Antigonia in der Nähe errichten und Antigonia daraufhin zerstören ließ. Die einschlägige Literatur geht davon aus, dass die Stadt nach Seleukos’ Vater Antiochus benannt wurde, Downey merkt aber zu recht an dass auch der Sohn Seleukos’ Antiochia hieß und der Name folglich auch auf diesen zurückgeführt werden könnte. Dennoch scheint die herrschende Meinung richtig zu liegen. Antiochia wuchs in kurzer Zeit zur Metropole des Orients heran und wurde Zentrum für Verwaltung, Religion und Wirtschaft. Nach dem Tode Seleukos I. erlebte die Stadt durch die Missgunst ihrer Nachbarn der Perser, Ägypter und Römer unruhige Zeiten. Die fortwährenden inneren Wirrnisse, sowie das verheerende Erdbeben im Jahr 148 v. Chr., bei dem die Stadt fast gänzlich zerstört wurde, schwächten sie aufs Äußerste. Zur Zeit Antiochus XIII. (st. 64 v. Chr.), dem letzten König der Seleukidendynastie, eroberte Cn. Pompeius Magnus (Pompeji) (106 – 48 v. Chr.) im Jahr 64 v. Chr. das Gebiet für das Imperium Romanum. Antiochia schwang sich als Residenz Kunst liebender Herrscher und als wichtiges Handelsimperium rasch zur Hauptstadt der römischen Provinz Syria auf und wurde nach Rom, Alexandria und Ktesiphon, gemessen an der Fläche und Einwohnerzahl, die weltweit viertgrößte Stadt mit ca. 500.000 – 750.000 Einwohnern. Die ringsum von Mauern umgebene Stadt war mehr als nur ein Verwaltungszentrum, sie war der Mittelpunkt von Handel, Religion und Wissenschaft im Nahen Osten und galt als Kapitale sämtlicher asiatischer Provinzen. Der allmähliche Niedergang Antakyas begann mit der Gründung des Sassanidenreichs (224 – 651 n. Chr.), wodurch die Euphrat- und Tigrislandschaften mehr und mehr dessen politischer und wirtschaftlicher Einflusssphäre entrückt wurden. Bereits 260 n. Chr. belagerte, eroberte und plünderte Shapur I., Sasanidenherrscher von 240 bis 272 n. Chr., die Stadt, 538 n. Chr. eroberte und zerstörte sie der persische Großkönig Husrav Anusharvan (st. 579 n. Chr.) nachdem Antiochia den Hauptzielpunkt der persischen Züge bildete. Zusätzlich zu den persischen Verwüstungen wurde die Stadt in ihrer Geschichte mehrfach von schwersten Erdbeben heimgesucht. „Man zählt in den ersten fünf christlichen Jahrhunderten nicht weniger als zehn große Erdbeben, wobei eines (im Jahre 526) 250.000 Menschen dahinraffte.“ Kaiser Justinian (482 – 565 n. Chr.) hob die von Shapur I. zerstörte Stadt wieder aus den Trümmern und stellte sie, allerdings in einem wesentlich kleineren Umfang, wieder her (Stadtkarte). Er ließ um die Stadt herum riesige Mauern mit 400 Türmen errichten und wollte sie so zu einer uneinnehmbaren Festung machen. Dennoch fiel die Stadt 638 n. Chr. in arabische Hände, wurde 944 n. Chr. von den Hamdaniden eingenommen, bevor sie am 29.10.969 von den Byzantiner zurückerobert wurde. Gelingen konnte diese Rückeroberung mit Hilfe eines verräterischen Arabers, nachdem ein schon im Frühjahre 966 […] unternommener Versuch, die Stadt schnell zu erobern, fehlgeschlagen war, ähnlich wie der Versuch der Fatimiden 971. Nachdem nun Antiochia ein Jahrzehnt lang ein Hauptbollwerk gegen den Islam blieb, wechselte es erneut durch einen Verrat seine Herrschaft: Der letzte armenisch-byzantinische Gouverneur Philaretus Brachamius, der als Statthalter eingesetzt war, öffnete die Tore der Stadt, sodass der Seldschukensultan Sulaiman I. einmarschieren und die Stadt einnehmen konnte. Als Sulaiman I. 1086 starb, eroberte der Sultan Malikshah ganz Nordsyrien und Nordmesopotamien und integrierte sie in das seldschukische Großreich. Zum Gouverneur Antiochias wurde der Emir Yaghi Siyan ernannt. Die Eroberung Antiochias durch die Kreuzfahrer Ein Jahr nach dem Aufruf zum heiligen Kreuzzug am 27.11.1095 in Clermont in der Auvergne durch Papst Urban II. (ca. 1049 – 1099) , setzen sich die bewaffneten Pilger und Ritter in Bewegung um das heilige Land und Jerusalem von den Muslimen zu befreien. Der Weg nach Jerusalem führte sie über die damals immer noch große Stadt Antiochia, die nicht nur wegen ihrer Bedeutsamkeit für das Christentum und ihres fruchtbaren Bodens, sondern auch aus militärstrategischen Gründen äußerst interessant für die Kreuzfahrer war. Verloren hat das byzantinische Reich Antiochia erst 13 Jahre nach der verheerenden Schlacht von Manzikert 1071, die die Herrschaft der Byzantiner zusammenbrechen ließ, und zwar ausgerechnet durch einen Verrat, der weder der erste in der Geschichte Antiochias war, noch der letzte bleiben sollte. „Mit ihrer Ankunft in Antiochia im Oktober 1097 begann für die Kreuzfahrer die schwierigste Phase ihres Unternehmens.“ Für die Kreuzfahrer stellte sich die Situation nach dem Sieg in Dorylaion dramatisch dar. Sie mussten bei sengender Sommerhitze ein weithin ödes und verwüstetes Land durchqueren, in dem es nichts zu kaufen und fast nichts mehr zu plündern gab. Überall fehlte es an Wasser-, Nahrungs- und Futtermittel und zahlreiche Menschen starben entkräftet, verhungert und verdurstet. Nach Aufteilung in zwei Gruppen, weil die kürzeren Passstrassen zu eng und für ein großes Herr nicht gangbar waren, stand das Hauptheer am 20. Oktober 1097 vor den Mauern Antiochias. Auf dem Weg nach Antiochia hatte es die Ausreißergruppe geschafft Tarsus, Adana und Mamistra den Türken zu entreißen, Tankred, der Neffe Bohemunds, schaffte es auf dem Weg nach Antiochia sogar noch Alexandretta (heute Iskenderun) in seine Gewalt zu nehmen. In Antiochia regierte zu dieser Zeit der von Sultan Malikshah als Gouverneur eingesetzte Emir Yaghi Siyan über eine im Wesentlichen christliche Bevölkerung von Griechen und Armeniern. Das Kreuzfahrerheer verzichtete, ungeachtet der Tatsache, dass man Antiochia nicht völlig einschließen konnte, auf einen raschen Sturm der durchaus Aussicht auf Gelingen gehabt hätte. Vor allem Bohemund trat entschieden gegen eine regelrechte Belagerung ein, hoffte er doch, Antiochia für sich behalten zu können, wozu ihn Balduins Staatsgründung in Edessa (Urfa) angeregt haben mochte. Folglich wurde die von einer riesigen Stadtmauer, 5 Toren und einer gewaltigen Zitadelle geschützte Stadt belagert, obwohl nicht die ganze Stadt eingeschlossen werden konnte. Das St. Georgstor im Westen blieb offen, und dies erlaubte den Belagerten sowohl die Zufuhr von Nachschub wie auch Ausfälle gegen die Kreuzfahrer, denen man entscheidende Schläge aber nicht versetzen konnte. Der Winter brachte einen empfindlichen Mangel an Lebensmitteln und dazu noch bittere Kälte. „Mittlerweile steigerte sich die Hungersnot, das niedere Volk schreckte selbst vor Kannibalismus nicht zurück.“ Zudem sahen sich die Belagerer mit zwei für sie gefährlichen Einsatzversuchen muslimischer Fürsten konfrontiert, es gelang ihnen aber trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit im Dezember 1097 ein heranziehendes Heer aus Damaskus und 1098 ein solches von Ri±wÁn von Aleppo in Marsch gesetztes zu schlagen. Diese Siege änderten aber dennoch nichts an der fatalen Lage der Kreuzfahrer. Antiochia war weder im Sturm noch durch Belagerung zu bezwingen. Am 2. Juni 1098 verließ Graf Stephan von Blois mit vielen seiner Leute die Belagerung in Richtung Heimat. Auf seinem Weg traf er bei Philomelion in Kleinasien auf das kaiserliche Heer unter Alexios und bewirkte mit der Behauptung, die Sache der Kreuzfahrer sei bereits verloren, da
ss der Kaiser von seinem Vorhaben, die Christen vor Antiochia zu entlasten, abließ, was Bohemunds Chancen auf Antiochia wesentlich stärkte. Er ergriff die Initiative und überredete, gerade als die Truppen des Emirs Kerbolas aus Mosul (st. 1102) herannahten, die Anführer des Kreuzzuges, dass er die Stadt bekommen sollte, würde seine eigene Streitmacht als erste die Stadt betrete und der Kaiser nicht eintreffen. Die Einnahme Antiochias in der Nacht vom 2. auf den 3. Juni 1098 ging tatsächlich auf einen Plan Bohemunds zurück. Er nahm Verbindung mit einem in der Stadt lebenden armenischen Panzerschmied mit dem Namen „Firuz“ auf, der für die Verteidigung des im Westen gelegenen „Turm der zwei Schwestern“ zuständig war, und bestachen ihn mit einem großen Betrag an Geld und Land. „Als die Sache zwischen ihnen und dem verfluchten Panzerschmied abgemacht war, gingen sie zu dem Auslass, öffneten ihn und drangen ein.“ Am darauf folgenden Morgen wehte Bohemunds Banner über der Stadt – die Zitadelle konnte jedoch nicht eingenommen werden – „und die Türken in der Stadt wurden allesamt niedergemetzelt […].“ Einmal mehr in der Geschichte Antiochias wechselte die Stadt also durch einen Verrat ihre Herrschaft. Aber schon am 5. Juni stand Kerbola mit seiner Armee vor den Toren der Stadt und die Belagerung begann am 9. Juni von neuem, diesmal aber mit umgekehrten Rollen. Die Moral des christlichen Heeres sank unter dem Einfluss des Hungers und ständiger Desertionen rapide ab. Etwas Drastisches musste geschehen, um hier Abhilfe zu schaffen. Da die Situation religiöser Ekstase und allerlei Visionen ohnehin den Boden bereitet hatte, bediente man sich eines Visionärs niederen Standes aus der Provence. Dieser Peter Bartholomaeus (st. 1099) offenbarte dem Grafen Raimund, der heilige Andreas sei ihm mehrfach erschienen und habe ihm mitgeteilt, dass in der Peterskathedrale die Lanze vergraben liege, mit der der römische Hauptmann Christus am Kreuz in die Seite gestochen habe. Am 14. Juni konnte Peter tatsächlich diese Lanze präsentieren, und obwohl nicht jeder im Lager dieses Wunder glauben wollte, hob es die Stimmung der Christen beträchtlich. „Solchermaßen göttlicher Unterstützung gewiss, machten die Kreuzfahrer am 28. Juni einen Ausfall, griffen das weit überlegene Heer Kerbolas an und schlugen es vernichtend.“ Nach der großen Schlacht war nun die Frage, was mit der Stadt gesehen sollte. Erst im Januar 1099, unter dem Druck des enttäuschten Heeres („Jerusalem oder zu Grunde gehen“) […] wurde eine Entscheidung gefällt. Diesmal konnte Bohemund endlich seine Ansprüche durchsetzen und wurde fortan Herr über das „heilige“ Antiochia. Das Fürstentum Antiochia konnte sich bis 1268 halten, ehe es Sultan Baibars durch einen Angriff den Kreuzfahrern entreißen konnte. Die Mamluken konnten sich bis zum August 1516 halten ehe Antiochia dem Osmanreich zufiel und bis 1918 osmanisch blieb. Kurz nach dem 1. Weltkrieg gelangte die Stadt bis 1921 als französisches Mandatsgebiet in syrische Hände, nachdem sie erneut sichtbare Schäden durch den Krieg genommen hat.
Republic of Hatay
Im Jahr 1937 wurde Antakya befreit und wurde neben der Hauptstadt Iskenderun die grösste Stadt des Freistaates republic of Hatay. Diese konnte sich leider nur bis 1939 halten ehe sie zu Beginn des 2. Weltkrieges von der türkischen Republik annektiert wurde. Zwar gehen verschiedene Quellen von einem “Voksentscheid” aus dem man aber sicher keine Glauben schenken darf. Seit 1939 ist Antakya die Hauptstadt der türkischen Provinz Hatay.
Die Antakya -Küche
Die Grundlebensmittel der reichen Küche sind Bulgur (Weizen, der gekocht, getrocknet, geschält und zerkleinert wird), Fleisch, Gewürze, Nar Ekşisi (saurer und eingedichter Granatapfelsaft), Biber Salçasi (Paprikamark) und Tuzlu Yoğurt (Salz-Joghurt). Gemüse wie Auberginen, Tomaten, Paprika u.a. werden für den Winter getrocknet, Salz-Joghurt, verschiedene Käsesorten (z.B. Çökelek – Magermilchkäse), Tarhana (ein mit Joghurt und Fleischbrühe hergestellter gesaeuerter Teig, der an der Sonne getrocknet und fein zerrieben wird), Bulgur u.a. werden zubereitet und gelagert.
Sehenswürdigkeiten:
Harbiye
An diesem Ort fließt Wasser in zahlreichen Bächen aus dem Berg kommend hinunter ins Tal. Heute finden sich hier zahllose Restaurants und Teegärten, die auf Kundschaft warten. Hier kann man herrlich verweilen und besonders im Sommer bei großer Hitze angenehm draußen unter Eichen-, Lorbeer-, und Zypressenbäumen verweilen.Der griechischen Sage nach wurde die Nymphe Daphne von Apollo bis hierher verfolgt und von Zeus auf Bitten von Daphne in einen Lorbeerbaum verwandelt. Apollo hat von Zeus als Ersatz für den Verlust einen Tempel bekommen.
Die Zitadelle aus dem 11. Jahrhundert
Auf den Höhenzügen der Stadt nach Süden hin findet sich eine Zitadelle, von denen allerdings nur noch Reste übrig sind. Als Mehmet Ali in die Stadt einzog, zerstörte er die Stadt und die Stadtmauer. Die Steine der grossen Mauer wurden für militärische Bauten zweckentfremdet.
Samandağ – Gemütlichkeit am Mittelmeer
Die überwiegend von Alawiten bewohnte Stadt Samandağ liegt mit ihren Ausläufern direkt am Meer. Der antike Vorläufer von Samandağ war Seleukeia, die von Seleukos Nikator 300 v. Chr. gegründet wurde. Hier lag der Hafen von Antiochia. Die antike Stadt war mit über 30000 Einwohnern lange Zeit größer, als die heutige.
Titus Tunnel
Der Kanal wurde von den Römern gebaut, um Wassermassen, die zeitweise vom Musa-Dagh-Massiv herunterstürzen vom antiken Hafen Seleukia fern zu halten.
Kurtulus – Strasse Antakya
Die Straßenführung N-S stammt noch aus römischer Zeit. Zahlreiche alte Häuser sind hier noch zu bewundern.
St. Petrus (St. Pierre) Kirche
Die Grottenkirche befindet sich auf der Antakya – Reyhanli Strasse, in der Naehe von dem Hügel Habib Necar. Eine verborgene Grotte wurde im 7.-8. Jhd.v.Chr. von den Kreuzfahrern in eine Kirche verwandelt. Petrus kam 29 – 40 n.Chr. nach Antiochia, um das Christentum zu verbreiten. Die ersten religiösen Versammlungen der Anhaenger fanden hier statt. Deswegen ist die St. Pierre Kirche als erste christliche Kirche bekannt. In der Grotte befinden sich die Reste von den Mosaiken. Rechts des Altars rinnt ein Wasserfaden und links des Altars befand sich ein Fluchttunnel der Christen. Die St. Petrus Kirche ist vom Vatikan als heilige Staette anerkannt, alljaehrlich am 29. Juni, dem Gedenktag des Martyriums von Petrus, wird hier eine Messe gehalten.
Mosaikenmuseum
Dieses interessante Museum besitzt eine der bedeutendsten Mosaikensammlungen der Welt. Die Mosaiken aus dem 2. bis 3.Jhd.n.Chr. stellen mythologische Szenen mit Menschen- und Tierfiguren dar. Es handelt sich hier um den römischen Fussbodenschmuck öffentlicher Bauten und vornehmer Wohnungen aus Antakya und dem nahegelegenen Harbiye (Daphne). Das Museum besitzt auch noch eine Sammlung hethitischer Funde aus der Umgebung von Antakya.
Der Sarkophag von Antakya
Dieser in Sidamara-Form (mit Saeulen) gebaute Sarkophag aus dem 3.Jhd. beinhaltet goldene Münzen des römischen Kaisers Gordianaus II (328 n.Chr.) und der Kaiserin Salonina (253-268 n.Chr.).
Tyche von Antiochia
Die Statue ist die wichtigste unter den zahlreichen Monumenten, die von König Seleucus I errichtet wurden. In diesem Werk ist die Göttin des Schicksals und des Zufalls mit einer Mauerkrone auf einem Fels sitzend, in der Hand drei Aehren haltend dargestellt. Zu ihren Füssen steht der Flussgott Orontes. Als Verkörperung der Stadt Antiochia tritt die Statue der Tyche auf zahlreichen Münzen auf.
Haron Schnitzen
Sie befinden sich an einem Fels in der Naehe von der St. Petrus Kirche und wurden unter der Herrschaft von dem König Antiochus errichtet.
Zitadelle und Stadtmauern
Die Zitadelle wurde 300 v.Chr. von König Nicator I errichtet. Von den Stadtmauern sind nur noch Überreste erhalten geblieben.
Das Stadttor von Antiochia (Eisernes Tor)
Das Tor befindet sich südlich von der St. Petrus Kirche, auf dem Hügel Habib Necar.
Alalah von Amik Tal und der hethitische Palast
In dem Tumulus Tel Açana befinden sind die Stadtruinen von Alalah.
Habbib Necar Moschee
Die erste Moschee Antakyas wurde von Sultan Baybars aus einer Kirche in eine Moschee umgebaut. Die Brunnenanlage stammt aus dem 19.Jhd.
Ulucami (Ulu Moschee)
Die aelteste Moschee von Antakya liegt in der Naehe der römischen Brücke und stammt aus der Zeit der Memmeluken. Die Moschee und die Minarette wurden mehrmals restauriert.
Sokullu Mehmet Paşa Komplex
Der Komplex, der von dem Architekten Mimar Sinan in Payas erbaut wurde, beinhaltet eine Küche, zwei Brunnen, Kervansaray, ein Hamam (Bad), Basar und eine Kanabenschule.
Kanuni Sultan Süeyman Herberge
1549 wurde das Gebaeude von Sultan Süeyman dem Praechtigen in Belen erbaut. Die Moschee, der Bad und die Herberge ist erhalten geblieben.
Natürliche Sehenswürdigkeiten:
Harbiye (Daphne)
In der Römerzeit war Harbiye ein luxuriöser Villenort und ist heute mit seinen Lorbeerbaeumen, Gewaessern und Wasserfaellen ein idealer Ausflugsort. Harbiye liegt 6 km weit von Antakya entfernt. Von hier laeuft ein Wasserfall zum Fluss Asi hinunter.
Auf dem Gelaende befindet sich ein öffentlicher Park mit Restaurants und Kafeehaeusern.
Daphe war ein heiliger Bezirk. Laut der Mythologie flüchtete die Nymphe Daphne hierher und verwandelte sich in einen Lorbeerbaum, um der Verfolgung von Apollo zu entkommen.
Spezialitäten:
Oruk: Fleisch, Bulgur und Gewürze werden geknetet. Aus der Masse werden eiförmige Frikadellen geformt und mit dem Zeigefinder ausgehöhlt. Die Öffnung wird mit der Mischung aus Fleisch und Wallnuss gefült und verschlossen. Oruk wird in Öl gebraten.
Ekşi aşi: Winzige Oruk-Frikadellen werden mit Wasser, Tomatensaft und Gewürzen gekocht. Die Frikadellen sind sehr klein und die Fülung wird nicht mit Fleisch, sondern mit Speck und Gewürzen zubereitet.
Yoğurt aşi: Die Sosse der Speise besteht aus Wasser und Salz-Joghurt. Die winzigen Oruk-Frikadellen werden dazugegeben.
Kaytaz Böreği: Teigpastete mit einer Hackfleischfülung.
Katikli Ekmek: Fladenbrot mit einer Fülung von Spinat, Çökelek (eine Kaeseart) und Gewürzen. Wird auch Spinatbrot genannt.
Aşşur: Fleisch, Weizen und Gewürze werden gekocht und mit einem Fleischhammer zu einer Masse zerdrückt. Dieses Gericht ist in manchen Gebieten der Türkei als Keşkek bekannt.
Tepsi Kebabi: Hackfleisch wird mit verschiedenen Zutaten und Gewürzen wie Frikadellen zubereitet und in einer Backform im Ofen gebacken.
Künefe: Eine mit Spezialkaese zubereitete Nachspeise, die lauwarm gegessen wird. Künefe ist als Symbol von Antakya bekannt.
Kadayif Produktion[:tr]Sehrin Tarihi
Antakya (Arapça: اﺍنطاكﯿﻴّة , Anṭākye; Yunanca: Ἀντιόχεια, Antiohia) Hatay ilinin merkez ilçesidir. Akdeniz Bölgesindedir ve Türkiye’nin en güneydeki il merkezidir. Ortasından Asi Nehri geçen şehrin rakımı 85 metredir
Tarih kaynaklarına göre Antakya, M.Ö. 300 civarında Büyük İskender’in komutanlarından Seleucus Nicator tarafından kurulmuştur. Eski kaynaklara göre Antakya 300 bin nüfusuyla Roma İmparatorluğunun 3. dünyanın 4. büyük kentiydi. Babası Antiochus’un isminden Antiocheia adıyla kurduğu şehir, Silpius Dağı (bugünkü Habib Neccar Dağı) eteğinde ve Asi Nehri (Orontes) kenarında yer almıştı. Acus’un yönetimine giren topraklarda Antakya dışındabaşka yerlerde çok sayıda Antiocheia daha kurulmuştu.
Tarih Öncesi ve Helenistik Dönem:
Antakya civarının tarihi, şehrin kuruluşuna göre çok daha eskidir. Değişik kaynaklarda belirtildiğine göre, Tell-Açana höyüğündeki kazılar Kalkolitik Çağdan (M.Ö. 5000-4000) itibaren yörenin yerleşim için kullanıldığını göstermektedir. Anadolu’yu Filistin ve Suriye’ye bağlayan yol üzerinde, Mezopotamya’yı Doğu Akdeniz’e bağlayan noktalardan biri olması nedeniyle Hatay’ın eski bir yol güzergahı olduğu çok açıktır. Burası Hitit ve Eski Mısır İmparatorluklarının sınırlarını oluşturan bölgenin eşiğindeydi. Makedonyalı Büyük İskender’in doğuya doğru fetihlerini sürdürürken Pers Kralı Darius (Codomannus)’la yaptığı savaşlardan birinin İ.Ö.333 yılında Issus yakınlarında, bugünkü Payas İlçesinde, Pinarus nehri (bugünkü Deliçay) üzerinde gerçekleştirildiği düşünülmektedir. Bunun hemen ardından Gaugamela denilen yerdeki savaşta Büyük İskender’in ordusunun galip gelmesinden sonra İskender, Fenike topraklarını elde etmek amacıyla Asi (Orontes) boyunca güneye ilerledi. Suriye ve Mezopotamya bölgesi Makedonyalıların eline geçti. Ancak Büyük İskender’in M.Ö. 323 yılında Babil’deyken ölmesinin ardından fethedilen topraklar İskender’in komutanları arasında bölündü. Suriye ve Mezopotamya bölgesi üzerindeki güç savaşı Seleucus Nicator’un lehine sonuçlandı (M.Ö. 301). Öncelikle Seleucus Krallığının başkenti olarak, Akdeniz kenarında bir liman olduğundan Seleucia Pieria (bugünkü Samandağ, Çevlik) seçilmişti. Seleucus, yendiği rakibi Antigonus (Monophtalmus)’un bugünkü Antakya’nın 5 km. kadar kuzeyindeki yönetim merkezi Antigonia’yı yıkarak halkını kendi adıyla kurduğu bu yeni başkente (Seleucia) naklettirdi. Ancak Mezopotamya civarı ve güney Suriye’nin kontrol edilebilmesi açısından ve Seleucia’nın denizden gelecek saldırılara açık olması nedeniyle yeni bir kent, Antiocheia kuruldu
Antakya’ya bağlı Küçükdalyan Belediyesinde, Sen Pier (Saint Pierre) Kilisesi: Dünyanın ilk kilisesi olduğu için Hıristiyanlık tarihinde önemli yeri vardır Bu kent, yendiği rakibinin Antigonia’sıyla aynı yerde değildi, daha güneydeSilpius Dağı eteğinde ve Orontes (Asi) kenarında idi (M.Ö. 300). Antakya’nın Seleucus Krallığı’nın başkenti olması Seleucus Nicator’un ölümünden sonra oğlu Antiochus Soter (M.Ö. 281-261) zamanında olmuştur.Ve bu olay çok eskidir.
Cumhuriyet Dönemi
Hatay’ın anavatan Türkiye’ye katılması öncesinde, 2 Eylül 1938 tarihinde 10 aylık bir süre varlığını sürdüren Hatay Devleti kuruldu. Toprakları, Milletler Cemiyeti (Cemiyet-i Akvam) belgelerinde İskenderun Sancağı olarak yer alan bölgeydi. 16 Haziran 1939’da TBMM’nde alınan kararla Türkiye ile Hatay Devleti arasındaki sınır çizgisi kaldırılarak geçersiz kılındı. 23 Temmuz 1939’da ise anavatana katıldı
Akdeniz iklim
bölgesinin doğu ucunda, kıyıdan 22 km kadar içerde odlar kentin denizden yüksekliği yaklaşık 80 m’dir. Kuzeyde Nur Dağları (Amanos Dağları) ile güneyde Kel Dağ (Cebel-i Akra) arasında kalan Aşağı Asi Vadisi’nin başlangıcında, Kel Dağı’nın kuzeydoğusunda, 440 m rakımlı Habib-i Neccar Dağı’nın eteklerindedir. Kentin kuzeydoğusuna doğru gelişen ve Hatay çöküntü alanının ortasında yer alan Amik Ovası, zirai potansiyeli çok yüksek kalın bir alüvoyal toprak tabakası ile kaplı olup, aynı zamanda ilin en büyük toprak düzlüğünü oluşturur. Tepelerin zirvelerine tırmanarak kenti çepeçevre saran sur kalıntıları ve kalesiyle kentin adeta simgesi olan ve eteklerinde Antakya’nın kurulu olduğu Habib Neccar Dağı, kenti güneybatı-kuzeydoğu istikametinde sınırlayan bir dizi tepelerin oluşturduğu doğal bir engeldir. Antik Çağdaki ismi Silpius olan Habib Neccar Dağı’nı da içine alan Keldağ sırası, altyapı serpantin ve gabro gibi yeşil renkli kütlelerin oluşturduğu, üst kısımlarda ise bazalt ve kalkerin hakim olduğu jeolojik bir yapıya sahiptir. Habib Neccar’ın kuzeybatı yamaçları, genç fayların dik basamaklar oluşturduğu parçalanmış, arızalı yüzeyler halindedir.
İklim
Antakya ve civarında Akdeniz iklim tipi egemendir. Bu nedenle kentte yazlar sıcak ve kurak, kışlar ılık ve yağışlı geçer. Ancak, kıyı şeridi ile dağların arka kısımları ve yükseltisi fazla olan yerler arasında iklim koşullarındaki bölgesel farklar nedeniyle Antakya’daki iklim koşulları kıyı şeridine kıyasla biraz farklılık gösterir. Bu nedenle sıcaklık, kıyılarda yüksek değerlerde kalır. Yazların, kıyı şeridine kıyasla daha serin geçmesinin bir nedeni de en sıcak ortalamaların kaydedildiği ayların aynı zamanda, Antakya’da rüzgarın en hızlı estiği ve en çok esme sayısına ulaştığı aylar oluşudur.
Asi Nehri
Antakya’nın içinden gecen Asi Nehri Kuzey yönünde yaklaşık 30 km boyunca Türkiye-Suriye sınırını oluşturacak şekilde akan Asi Nehri, Türkiye topraklarına girdikten sonra batıya döner ve bugün kurutulmuş olan Amik Gölü’nün ayağı Küçük Asi ile birleştikten sonra güneydoğu doğrultusuna yönelir ve Samandağ’ın güneyinde Akdeniz’e dökülür. Antik Çağ’ın Orontes’i olan Asi’nin kaynağı, Lübnan Dağları’dır. Antik çağda küçük tonajlı nehir gemilerinin seyrüseferine imkân veren ve Antakya’yı asırlar boyu Akdeniz’e bir su yolu ile bağlanmış olan Asi Nehri’nin bugün akıttığı ortalama su miktarı, kentin içinde 5.04 m³/sn.dir. Antakya içinden geçen ve bir kanal haline getirilmiş olan yatağı, yaklaşık 2 km uzunluğunda ve 30–35 m genişliğindedir. Eski Antakya, Asi Nehri ile Habib Neccar Dağı arasında kalan doğu kısmıdır. Asi üzerinde, şehrin iki yakasını bağlayan bir dizi köprü vardır. Eski köprülerden biri olan, Amik Gölü’nün kurutulması projesi çerçevesinde, Asi’nin genişletilmesi ve yatağının taranması çalışmaları sırasında kentin Roma Çağı’ndan beri ayakta duran ünlü taş köprüsü (ki Diocletian zamanında yapıldığı tahmin edilir), 1972 yılında dönemin belediye başkanı tarafından hunharca yıkılarak yerine bugünkü betonarme köprü inşa edilmiştir.
Kültür
Türkiye Cumhuriyeti’nin kozmopolit kentlerinden birisidir. Çok uzun bir süre boyunca bir arada yaşamayı öğrenmiş, etnik kökenleri, dinleri farklı birçok topluluğa ev sahipliği yapan bu kent UNESCO (BM Eğitimsel, Bilimsel ve Kültürel Organizasyonu) barış kenti adayı olmuş ve ikinci kent seçilmiştir (UNESCO Sekretaryası bu kategori dahil 8 ödül uygulamasına son verdiğini duyurmuş,ancak şehirlerle ilgili bir veritabanı oluşturmuştur. Çokkültürlü yapısını tarih boyunca korumuş olan ilde aynı ulusa mensup birden fazla dini cemaat bulunmaktadır. En büyük nüfusa çoğunluğuna sahip sünni Araplar ve Sünni Türklerin yanında, Alevi Araplar(Nusayri), Süryaniler, Katolikler, Ortodoks Rumlar, Protestan Araplar, Maruni Araplar, Ermeniler, Yahudiler ve diğer küçük topluluklar Hatay’ın çok kültürlü yapısının dinamiklerini oluştururlar. Örneğin Samandağ ilçesi çoğunluk olarak Nusayri Araplardan oluşurken, Altınözü ilçesi hem Sünni Arap hem de Türk Müslümanlardan ve Süryanilerden oluşmaktadır. ‘Hristiyanlık’ isminin ilk kez verildiği şehir olan Antakya’da bulunan St.Pierre Kilisesi Hristiyanlığın en önemli tarihi kiliselerindendir. UNESCO’nun dünya mirası öneri listesindedir. Kilise aynı zamanda Hristiyanlarca hac yeri olarak kabul edilmekte ve her yıl burada 29 Haziran günü Katolik Kilisesince ayin düzenlenmektedir. Tarihi ve turistik mekanlar açısından da zengin olan ilde dünyanın ikinci büyük mozaik koleksiyonunu barındıran Hatay Arkeoloji Müzesi bulunmaktadır. Her yıl 21-23 Temmuz tarihleri arasında kentte Uluslararası Antakya Turizm ve Sanat Festivali yapılmaktadır.
Sehrin Lezzet Kültürü:
Yörede yaşayan değişik mutfak kültürlerini peşin hükümle reddetmeden sunulanın en güzelini, en iyisini seçmesini bilmiş ve kendi mutfak kültürüne uyarlayarak özgün ağız tadını oluşturmuştur. Bu ağız tadını oluştururken her zaman etrafında bulunan otlardan, sebzelerden; daha yalın bir anlatımla elindeki malzemelerden faydalanmış, malzemeyi doğal bir şekilde kullamaya özen göstermiştir. Bu konuyu malzemeler bölümünde genişçe ele alacağız.
Antakya mutfağını daha iyi anlayabilmek için öncelikle onun bulunduğu bölgede hangi uygarlıkların gelip geçtiğine bakmamız gerekir. Antakya yöresi bazen krallık kurmak maksadı ile bazen de ticaret yolu üzerinde olması nedeniyle dışarıdan gelen çeşitli uygarlıklara beşiklik etmiştir. Bunların en önemlisi M.Ö. 1800-1600 yıllarındaki Yamhad Krallığı. Bu krallık döneminde dünyanın bilinen en eski banyo odasının yapıldığı tahmin ediliyor(‘). Banyoyu ve yıkanmayı bilen bir toplumun yarattığı kültürü yabana atmamak gerekir. M.Ö.1400 Mısır egemenliği, M.Ö.15.yüzyılda Hitiler, 13. Yüzyılda Asurlular, 12. Yüzyılda Hettona Krallığı, 9. Yüzyılda Kral Asur-Nasir-Apil, M.Ö.721 Urartular, M.Ö.680 Oğuzhan, M.Ö.64 Roma İmparatorluğu dönemi, M.S.256 Sasaniler, M.S.395 Hunlar, 661 Emeviler , 887 Tolon Oğulları, 969 Bizans Dönemi, 13. Yy Memluklar, 1516 Osmanlılar, 1938’de Türkiye Cumhuriyeti.
Bir yemek kitabında bir mutfağın oluşmasında tarihin önemi yüksektir der. bu Hatayda güzel bir sekilde gözlemlenmektedir.
Mutlaka görülmesi gereken yerler:
St.Pierre Kilisesi
Antakya’nın 2 Km. kuzeydoğusunda, Reyhanlı karayolu üzerinde, Habib-i Neccar Dağı’nın uzantısı olan Haç (Stauris) Dağının eteğindedir. 13 metre uzunluğunda, 9,5 metre genişliğinde ve 7 metre yüksekliğinde doğal bir mağaradır. Hz. İsa’nın ölümünden sonra havarilerinden St. Pierre Antakya’ya gelerek (M.S.1.y.y.ilk yarısında) burada telkinlere başlamıştır. İsa’ya inananlara “Hıristiyan” adı ilk kez burada verilmiştir. 1963 yılında Papa VI. Paul tarafından burası Hıristiyanların Hac yeri olarak kabul edilmiştir. Her yıl 29 Haziran’da St.Pierre günü (bayram) kutlamaları yapılmaktadır .
HARON (Cehennem Kayıkçısı)
Haron, St. Pierre Kilisesinin 20 m. uzağındadır. Burada kayalara oyulmuş dev bir büst bulunmaktadır. Büst, başında örtü bulunan tamamlanmış kabartma bir insan portresidir. Bu kabartma Antiochus zamanında bir veba salgını sırasında yapılmıştır. Çok sayıda insanın ölümüne yol açan salgını önlemek için bir kahine danışılmış ve onun tavsiyesi üzerine
dağa şehre yüksekten bakan bir mask oyularak üzerine ölümleri önleyecek sözler yazılmıştır. Günümüzde bu yazılar mevcut Hatay Arkeoloji Müzesi (Antakya Mozaik Müzesi); Mozaik koleksiyonu zenginliği yönünden dünyada ikinci, para koleksiyonu yönünden ise üçüncü sırada yer alır. Harbiye, Antakya, Aççana, Çevlik, ve İskenderun’da yapılan kazılarda
bulunan çeşitli süs eşyaları, heykeller, mezarlar da sergilenen eserler
arasındadır.
Titus-Vespasianus Tüneli ve Kaya Mezarları
Antik Seleucia Kent ve limanını dağlardan inen sel sularından korumak amacıyla M.S. 69 tarihinde Vespasianus döneminde başlayan ve oğlu Titus (M.S.81) tarafından tamamlanan bir tünel ve kanaldan ibarettir. Kanal 1.330 metre
uzunluğundadır. Tünelin kapalı kısmının uzunluğu 130 metre, yüksekliği 7 metre, genişliği 6 metredir. Kaya mezarları; Titus-Vespasianus tüneline yakın Roma Dönemine ait 13 kaya mezardan oluşmaktadır.
Bunlardan “Beşikli Mağara” en geniş ve ünlüsüdür. Samandağı Çevlik köyünde deniz kenarında 300 hektarlık
alana yayılan “Seleukeia pieria” yada bir diğer söyleyişle “Pieria’daki Seleukeia” antik kentinin en önemli kalıntılarından biri olan Beşikli mağara tamamen kayaya oyulmuş mezar kompleksidir. 18. Ve 19. Yüzyıl seyyahlarınca seyahat kitaplarında krallar Mezarı olarak tanımlanmış W.Barlett tarafından gravülleri çizilmiştir. Mezar odasının bulunduğu alan eski çağlarda ölüler şehri olarak adlandırılan bir nekropol alanı olarak düzenlenmiştir.
Harbiye (Daphne)
Antakya’ya 10 Km. uzaklıktadır. Vadinin güneyinden çıkan kaynaklar şelaleler oluşturduktan sonra Asi Nehrine kavuşur. Harbiye olarak bilinen bölgenin antik dönemindeki isimleri Kastalia, Pallas ve Saramanna’dır. Helenistik ve Roma dönemlerinde çağlayanlarıyla tanınan ve dünyaca ünlü bir sayfiye yeri olarak kullanılan Defne, o dönemde zengin halk kesimi tarafından yapılan çok sayıda köşkleri, tapınakları ve eğlence yerleriyle ünlüydü. İmparator Gallus döneminde Harbiye eski ihtişamına kaybetmeye başlamış, Arap istilasından sonra da bir daha parlak dönemlerine dönememiştir. Günümüzde Harbiye her biri 300-500 kişilik Restaurantları ile bölgemizin en önemli eğlence ve gostronomi turizm merkezidir. Seleukeia Pierria (Çevlik) Ören Yeri ; Samandağ İlçesi, Kapısuyu Köyü sınırları
içerisindedir. M.Ö.305 yılında Selevkoslar tarafından başkent yapılmak amacı ile kurulmuş, ancak dış saldırılara açık olması nedeni ile Antakya kurularak başkentlik oraya taşınmıştır. Seleukeia ise bir ticaret şehri olarak genişlemiştir.
Şehir Roma çağında en parlak günlerini yaşamıştır. Şehirden günümüze Antik Liman kalıntısı, Titus-Vespasianus Tüneli, Dor mabedi ve Kaya mezarları kalmıştır.
Antakya Surları
Antakya şehir surları M.S. 526 yılında İmparator Justinyen tarafından yaptırılmıştır. Eski devirlerde Antakya’nın etrafı yüksek surlarla çevriliydi. Selevkos ve Roma dönemlerinde daha uzun ve yüksek olarak yapılan surlar üzerinde 360 nöbetçi kulesi ve Habib-i Neccar dağı’nın en yüksek ve sarp tepesi üzerinde bir iç kale bulunuyordu. Bugün surların sadece Hacıkürüş deresine bakan yamaçlarındaki bazı bölümleri sağlam kalmıştır. Habib-i Neccar Camii ; Anadolu’nun ilk camii olan Habib-i Neccar Antakya’da yapılmış ve Müslümanlık Anadolu’ya buradan yayılmaya başlamıştır. Habib-i Neccar Camii Hz. Ömer’in Komutanlarından Ebu Ubeyde Bin Cerrah Tarafından M.S 636 yılında inşa edilmiştir.Hz. İsa’nın Havarilerine ilk inanan Habib-i Neccar bir inanç abidesi ve Kuran-ı Kerimde Yasin suresinde övülen bir şehittir. Mezarı camide bulunmaktadır. Çok tanrılı dönemde Roma halkını Allah’a inanmaları içinAntakya’ya iknaya Hz. İsa tarafından gönderilen elçiler Yuhanna, Pavlos ve Şemun Safa’nın da mezarları cami içinde yer aldığına inanılmakta ve kabirleri bulunmaktadır.
Şeyh Ahmet Kuseyri Camii ve Türbesi
Antakya –Yayladağı güzergahında, Antakya’ya 25 kilometre uzaklıkta bulunan Şenköy beldesindedir. Osmanlı döneminde yaşamış bir veli olan Şeyh Ahmet Kuseyri’nin türbesi ve aynı avluda bulunan cami 16. yüzyıl eseridir.
Hızır Türbesi ve Musa Ağacı ;Antakya’da ve Samandağ ilçesinde pek çok yerde Hızır (a.s) adına yapılmış türbe ve ziyaretler vardır. Ancak bunların en ünlüsü Samandağ sahilinde, Hz. Hızır ile Hz. Musa’nın buluştuğu yer olarak
kabul edilen kayanın üzerinde kurulan Hızır (a.s) ziyaretidir. Samandağ ilçesi Hıdırbey Köyünde koruma altına alınmış ulu bir çınar ağacı vardır. 800-1000 yaşlarında olduğu tahmin edilen, ancak halk arasında 2000- 3000 yaşları arasında olduğuna inanılan bir ağaçtır. Gövdesinin çevresi 35 metredir. Bu ağacın Hz. Musa’nın asasının ab-ı hayat (ölümsüzlük suyu) sayesinde filizlenip kök salması sayesinde meydana geldiğine dair efsaneler
anlatılmaktadır.
Ulu Camii
Antakya’nın Ata Köprüsü yakınında bulunan ve yapıldığı dönem itibariyle Antakya’nın en eski camisi olan Ulu Cami’nin Memlük dönemi eseri olduğu sanılmaktadır. Kitabelerden, ve minaresinin çeşitli dönemlerde tamir edildiği sanılmaktadır.
Katolik Kilisesi
1977’deKapusu rahiplerine verilen ev 1991’de geçirdiği restorasyonun üzerinden kilise olark işlev gören Katolik Kilisesi klasik bir Antakya mimarisi örneğidir.Kilisenin 71 yaşındaki Papazı Domenico Antakya’ya yı şöyle tanımlıyor;İlk havariler buraya geldiler ve burada yaşadılar.Hıristiyanlar için Kudüs’ten sonra ANTAKYA ve ardından Roma gelir.
Meydan Hamamı
Selçuklu dönemi yapılarındandır.1122 yılından itibaren muhtelif tarihlerde İshak,Süleyman Eyyübi ve Cafer ağalar tarafından onarılmıştır.
Antakya Sokakları
Helenistik çağ kentlerinin tipik bir örneği olan Antakya’da sokaklar,birbirine dik olarak kesen ızgara planına bağlı olarak geliştirilmiştir.
Antakya’da yöresel ürün ve el sanatlarından baharata kadar hertürlü ihtiyaç maddesini bulunduran otantik çarşı.
Bayezid-i Bestami Makamı
Kırıkhan’ın kuzeyinde Alaybeyli Köyünün hemen önünde yer alan bir tepe ve Darbısak Kalesinin içinde yer alır. Bu kale,
Antakya Haçlı Prensliğinin önemli kalelerinden biri idi. Belen geçidinin kuzey girişinin güvenliğini sağlayan kale, 1268 yılında Baybars tarafından alındıktan sonra önemini yitirmiştir. 19. yüzyılın sonlarında buraya Karamürselzade Mustafa Şevki Paşa tarafından İslam evliyalarından Bayezid-i Bestami adına bir cami ve ziyaret yeri yaptırılmıştır. Kalenin bazı bölümleri kısmen ayaktadır
Payas Sokulu Mehmet Paşa Külliyesi
Dörtyol İlçesi Payas beldesindedir. 1574 yılında Mimar Sinan tarafından yapılan Sokullu Mehmet Paşa Külliyesi Osmanlı mimarisinin örneklerindendir. Külliye bünyesinde; 45 dükkanlı han, imaret, çifte hamam, cami ve medrese bulunmaktadır.
Bakras Kalesi
Aynı adla anılan köyün hemen üst tarafındadır.Köyün yolu Antakya-İskenderun yolunun 27.km.’ sinde ayrılır.Yolun batısında,dağların arasında sarp bir tepe üzerine yapılmıştır.Önceleri Belen geçidinin girişini,Antakya kurulduktan sonra sonra ise Seleukos başkentini koruma gayesine hizmet etmiştir. Haçlılar döneminde de,Antakya Prensliğinin kuzeyde en önemli savunma noktasıydı.
Kızlar Sarayı
Reyhanlı-Halep asfaltı üzerinde (TamponBölgede)bulunmaktadır.Bu sarayın bölgeyi kontrol altında tutan bir merkez
olduğu ve Bizans devrine ait olduğu sanılmaktadır.Saray girişine iki taraflı kesme iri blok taşlarda oluşan geçitten girilmektedir.Giriş kısmı yıkılmıştır.Orta kısmında yüksek kare planlı bir kule bulunmaktadır.
Koz Kalesi
Altınözü’ne bağlı Koz Köyü’nün yakınındadır.Eski çağlarda kullanılan ve Altınözü tarafından gelip Harbiye’den geçerek Antakya’ya gelen Kuseyr yolu üzerindedir.Bu Kalenin Antakya’nın güney bölgesini emniyet altına almak amacıyla Antakya Prensliği döneminde yapıldığı sanılmaktadır.Antakya Latin Patriğinin de ikamet ettiği yer olan Kale 1268
yılında Baybars tarafından kuşatma sonucunda teslim alındı.
Darb-ı Sak Kalesi
Derb yada Darb (El-Darb) Arapça geçit yol anlamındadır.Sak ise dağ eteği,vadiye bitişik kısım,yamaç anlamına gelmektedir. Darb-ı sak kalesi,M.Ö.333 yılında, Pers Kralı Darius’un Büyük İskender’e karşı İssos savaşından önce karargah kurduğu mekan olarak dikkat çeker.
Payas Kales
Payas’ta Sokullu Külliyesi’nin batısındadır.Burada eskiden harap bir kale vardı.Sahile inşa edilen Payas limanı ile tersanenin güvenliği için 1567 yılında kale ve hendeği tamamen sökülerek yeniden yapıldı.
Batıayaz
Antakya-Samandağ karayolu üzerinde,Antakya’ya 20 km uzaklıktadır.Tarih ve doğanın iç içe olduğu,zeytin ve çam ağaçlarıyla kaplı bir yayla köyüdür.
Yenişehir Gölü
Antakya-Cilvegözü yolu üzerinde,Antakya’ya 40 km mesafededir.Şimdi piknik yeri olarak kullanılan antik dönem yerleşim yeridir. İssos (Epifenya)Harabeleri; Pers Kralı Darius III ve Makedonya Kralı Büyük İskender’in M.Ö. 333 tarihinde savaştığı bu bölge Helenistik döneminde kurulmuş ve Roma döneminde varlığını sürdürmüştür. Şu an bölgede antik şehir kalıntıları ve su kemerleri bulunmaktadır.
Aççana Ören yeri
Antakya-Reyhanlı karayolunun 22. kilometresinde bulunan bir höyüktür. Yaklaşık 30 dönümlük bir alanda bulunmakta olup, 10.082 m2’lik kısmında British Museum tarafından 1936-1938 yılları arasında arkeolojik kazılar yapılmış ve 17 kültür katı tespit edilmiştir. Bugün ören yeri içerisinde; 7’nci katında bulunan Yamhad Kralı Yarım-Lim ile 4’ncü katında yer alan Kral Niqne-Pa’nın saraylarının kalıntıları mevcuttur.
Hatay’da kazı çalışmaları 1932 yılında başlamıştır. 1933-1938 yılları arasında Amik Ovası’nda Cüdeyde, Dehep, Çatalhöyük ve Tainat’ta, Chicago Üniversitesi, Chicago Oriental Institute tarafından kazı çalışmaları yapılmıştır. 1936 yılında, British Museum adına Sir Leonard Wolley Samandağı, El-Mina Mevkii’nde, 1937’den 1948 senesine kadar da aralıklarla, Açana Höyüğü’nde hafriyat ve kazı çalışmaları yürütülmüştür. 1932-1939 yıllarında Princeton Üniversitesi’nin yaptığı araştırmalarla müzenin esas zenginliğini oluşturan mozaikler ortaya çıkartılmıştır
Mutlaka tadilmasi gereken Lezzetler:
Antakya mutfağının zengin yemek çeşitlerinde bulgur, et ve yoğurt oldukça sık kullanılıyor. Zeytinyağı, kekik, maydanoz, sumak, nar ekşisi ve baharat yöre yemeklerinde lezzetin temelini oluşturuyor. Tepsi kebabı, kağıt kebabı, humus, içli köfte (oruk) en ünlü yemekler arasında yer alırken kabak tatlısı ve künefe de tatlılar içinde özel bir yere sahip.
Mithat Kalaycıoğlu’nun kaleme aldığı ‘Hatay Halk Bilimi’ adlı kitap, Antakya mutfağının zenginliğini gözler önüne seriyor. Soğuk mezeler, pilav ve dolmalar; balık, etli ve sebzeli yemekler, ekmek ve börekler, oruklar, tatlı ve kurabiyeler şeklinde kategorize edilen Antakya mutfağı gerçekten çok çeşitlilik içeriyor. Cevizli biber, Küflü çökelek salatası, Zahter salatası, Turplu tarator, Humus, Patlıcanlı yoğurtlama, Sarmaiçi, Yumurta öccesi (mücver), Taze çökelek salatası soğuk mezeler arasında sayılabilir. Küflü çökelek Hatay’da çok kullanılır. Çökelek, çekilmiş kimyon, tarçın, yenibahar, sarımsak, dövülmüş zahter (kekik), toz kırmızıbiber, tuz ve zeytinyağı ilavesiyle yoğurulur. Portakal büyüklüğünde parçalara ayrılıp yuvarlanır. Parçalar 3-4 gün açık havada kurutulur. Kuruyan peynirler bir kağıtla sarılıp küflenmeye bırakılır. Pilav ve dolma çeşitleri de zengindir Hatay’ın. Biberli kimyonlu bulgur pilavı, Baklalı bulgur pilavı, Pirzolalı yaprak sarma, Tuzlu yoğurtlu kabak dolması, Firikli aş, Kuru dolma, Mercimekli bulgur pilavı yöre mutfağının başlıca örnekleridir. Ana yemek gruplarından Arap kebabı çiğ köfteyle birlikte servis yapılır. Tuzlu yoğurt adı verilen yiyecek Hatay’da yaygın olarak tüketilir. Keçi sütünden mayalanan yoğurt tahta kaşıkla sürekli karıştırılıp tuz eklenerek iyice pişirilir. Çökelek kıvamına gelen tuzlu yoğurt kalıplara basılır. Soğuk su ile eritilerek çorbalara, sebze ve buğday ürünlerinden yapılan yemeklere eklenir. Ayrıca bol zeytinyağı ile ezilip çayla birlikte kahvaltıda yenir.
Tatlı denince akla künefe ve kadayıf gelir… Ağızlı kadayıf, Burma künefe ve Kaymaklı künefe’si çok meşhurdur. Antakya’nın merkezinde ve Harbiye’de yer alan restoranlarda çok farklı lezzetleri bir arada bulma şansınız var. Humus, saç oruğu, semirsek, fırın ağızı, parmak kebabı, közde piliç, katıklı ekmek, tepsi kebabı, künefe ve doğal meze çeşitlerinin bulunduğu uzun bir mönü sizi bekliyor. Ayrıca yörede sadece humus ve bakla ezmesi yapan lokantalar da bulunuyor.
Doğal Nar Ekşisi Nar meyvesinin ezilerek ve kaynatılarak elde edilen özü. Yemeklere lezzet vermekte kullanıldığı gibi sulandırılarak şurup yapılarak da tüketiliyor. Vitamin ve enerji deposu olarak biliniyor. Vücudun güçlenmesinin yanı sıra birçok hastalıkların tedavisinde de kullanılıyor. Kaynak Lezzet Dergisi.


